Begriffserklärung

Begriffserklärungen rund um Waymarking. Was sind zum Beispiel Retro-Logs, Peer Review oder Officers?

Begriffserklärung: FTP First to Post – der FTF beim Waymarking

Beim Geocaching ist der sogenannte FTF (First to Find) ein gängiger Begriff und bei zahllosen Geocachern auch ein begehrtes Ziel. Hierbei geht es darum einen neuen Geocache als erster zu finden. Da stellt sich doch die Frage, ob es beim Waymarking nicht vielleicht etwas Vergleichbares gibt. First to Find macht aufgrund der Tatsache, dass das besuchte Objekt schon vor dem Waymark bestand irgendwie keinen rechten Sinn. Bliebe noch ein First to Visit. Das wäre möglich, ist aber durch die Möglichkeit der Retro-Logs auch nicht so ganz das Wahre. Ich selbst bevorzuge daher den Versuch einen First to Post (FTP) zu erzielen. Doch was meine ich damit? Ich versuche in einer neuen Kategorie als erster ein Waymark einzustellen. Damit hat man eine ähnliche Herausforderung wie bei einem FTF beim Geocaching. Allerdings gibt es folgende Erschwernisse gegenüber einem FTF. Zum einen spielt man weltweit, denn in der Regel können alle Waymarker auf der ganzen Welt einen entsprechenden Waymark veröffentlichen. Da wird die Zeitverschiebung für uns Europäer nicht unbedingt zum besten Freund. Zum anderen gibt es neue Kategorien sehr viel seltener als neue Geocaches. Einer der seltenen FTPs ist damit schnell mal verpasst.

Mir selbst ist es nach einer aktuellen Recherche bereits mindestens 6x gelungen einen FTP in einer neuen Kategorie zu landen. In der Regel klappt das nur bei eigenen Kategorien. Bei einer ganzen Reihe weiterer Kategorien habe ich den FTP knapp verpasst – meistens war die Zeitverschiebung schuld daran.

In folgendenden Kategorien habe ich einen First To Post (FTP) geschafft:

  • Gasometers
  • Numismatic Photographs
  • Way of St. James
  • Insect Hotels
  • German Benchmarks
  • Electric Bike Charging Stations

Das ganze macht Spaß und ist eines meiner persönlcihen Spiele innerhalb von Waymarking. Ich werde auch in Zukunft versuchen den einen oder anderen FTP zu landen.

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How-To: Was tun mit nicht mehr existenten Waymarks?

Eine Frage, welche sich wahrscheinlich jedem aktiven Waymarker früher oder später einmal stellt, ist diese, was man mit einem Waymark macht, das nicht mehr existiert – sprich man hat beispielsweise ein Kunstwerk gepostet, aber nach einem halben Jahr ist es nicht mehr an Ort und Stelle. Was soll man also tun? Na wie immer gibt es mehrere Möglichkeiten. Zunächst wäre einmal die einfachste: man macht gar nichts – irgendwie aber nicht zufrieden stellend, denn schließlich möchte man sich ja selbst auch nicht zu einem Waymark aufmachen um dann vor Ort festzustellen, dass es nicht mehr existiert. Die zweite Möglichkeit erscheint naheliegend: Archivierung. Klingt zunächst logisch und gut. Habe ich in meinen Anfangszeiten auch durchaus benutzt. Muss aber nicht sein. Es gibt aber auch noch eine dritte Möglichkeit, welche sich in den vergangenen Jahren weitestgehend duchsetzen konnte. Man behält den Waymark bei, macht aber schon im Namen kenntlich, dass es nicht mehr existiert, beispielsweise durch ein voranstellen von [CLOSED], [LOST] oder [MISSING]. Auf diese Weise kann man interessante Dinge für die Nachwelt aufheben. Im Text und ggf. als Logeintrag kann man dann noch interessante Einzelheiten hinzufügen. Ungeklärt ist bisher noch, ob man einen Besuch bei einem nicht mehr existenten Waymark dennoch loggen darf.

Die kürzeste Zeitdauer zwischen Erstellung und Außerdienststellung eines Waymarks hat sich bei mir erst kürzlich ergeben. Ich habe einen Mammutbaum gewaymarkt, der vermutlich schon seit 20-30 Jahren friedlich vor sich hinwuchs. Aber zweieinhalb Wochen nach dem Posting wurde er gefällt. Also ein gutes Beispiel, wie Waymarking dazu beitragen kann, nicht mehr existente Objekte zu dokumentieren.

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Begriffserklärung: Cross Posting

Irgendwie dachte ich mir, dass es mal wieder Zeit wird einen weiteren Begriff beim Waymarking zu erklären: Cross Posting.

Mit Cross Posting ist die beim Waymarking sehr geläufige Vorgehensweise gemeint, ein und das selbe Objekt oder die selbe Örtlichkeit in unterschiedlichen Kategorien zu posten. Dies bedeutet, dass es vorkommen kann, dass man eine Kirche eventuell in den Kategorien Lutheran Churches, This Old Church, Wikipedia Entries und vielleicht auch noch in Deutsche Denkmallisten veröffentlichen kann. Dies ist beim Waymarking nicht nur legitim, sondern wird auch häufig benutzt. Manche Waymarker machen schon ein eigenes Spiel daraus, ein Objekt in möglichst vielen Kategorien unterzubringen.

Dieses Cross Posting ist besonders für Anfänger sehr verwirrend. Es kommen dann häufig Fragen auf, wie „Darf ich dann auch in allen Kategorien einen Visit loggen?“ oder „Kann ich das Objekt noch in einer weiteren Kategorie veröffentlichen, wenn es schon in einer anderen existiert?“. Die Antwort auf diese Fragen lautet: „Ja“.

Ich selbst praktiziere Cross Posting. Aber ich verwende in der Regel nicht alle potentiellen Möglichkeiten. Somit bleibt für nachfolgende Waymarker (so es denn irgendwann irgendwo welche geben sollte) immer noch etwas übrig.

Ich hoffe, ich konnte etwas Klarheit verschaffen.

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Update: Der, die oder das Waymark – jetzt wissen wir es genauer!

Nachdem ich letztens die Frage nach dem korrekten deutschen Artikel für den Begriff „Waymark“ aufgeworfen habe, dachte ich mir, dass ich doch am besten mal eine kleine nicht repräsentative Umfrage bei den deutschsprachigen Waymarkern durchführen könnte. Also gesagt, getan. Ich schickte diese kurze und einfache Frage an die Mitglieder der deutschsprachigen Waymarking-Gruppe. Erfreulicherweise bekam ich von fast allen eine kurze oder auch längere Antwort.
Die Verteilung ergab sich wie folgt: 6x DER, 2x DIE und 0x DAS Waymark. Das sieht schon recht eindeutig aus. Von kompetenter Stelle bekam ich dann noch die „offizielle“ Duden-Meinung für die korrekte Verwendung von Artikeln bei Worten, welche aus einer anderen Sprache ins Deutsche entlehnt werden: man verwende bitte den Artikel, welcher dem entsprechenden deutschen Wort entspricht. Da die sinnvollste Übersetzung von Waymark im Deutschen wohl „der Wegpunkt“ und nicht etwa „die Wegmarke“ ist, passt die Duden-Meinung auch zum allgemeinen Sprachgebrauch, wie die kleine Umfrage gezeigt hat. An dieser Stelle ein besonderer Dank an Britta von den DieCachergirls für die fachkundige Aufklärung!
Damit steht fürs erste fest, dass wir zukünftig DER Waymark sagen werden, stimmt’s?

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Begriffserklärung: Der, die oder das Waymark?

Nachdem es in letzter Zeit immer mal wieder Logs für meine Waymarks gibt, stellt sich mir eine alte – und zugegeben völlig unwichte – Frage erneut. Wie heißt es denn nun korrekt auf deutsch? Der Waymark, die Waymark oder das Waymark? Ich habe alle Varianten schon gelesen und könnte auch nicht sagen, welche davon nun die richtige ist. Ich persönlich verwende meist ‚der Waymark‘. Warum? Keine Ahnung – hat sich irgendwie so ergeben. Alternativ könnte ich mir auch ‚das Waymark‘ vorstellen. Was mich allerdings immer sehr befremdet ist ‚die Waymark‘. Na egal! Wie an anderen Stellen beim Waymarking kann man auch hier nach der Devise verfahren: Jeder darf so wie er will.

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Begriffserklärung: Retro-Logs

An dieser Stelle möchte ich gerne einen Begriff beim Waymarking erklären: Retro-Logs.

Bei den sogenannten Retro-Logs handelt es sich um Waymark-Besuche, welche für ein Datum geloggt werden, an denen das besuchte Objekt zwar schon existierte und besucht wurde, dieses jedoch noch nicht als Waymark gepostet war. Sprich ich erstelle heute ein Waymark für den Eifelturm in Paris und morgen loggt irgendwer einen Besuch mit dem Datum von letzter Woche, als er tatsächlich einen Städtetrip nach Paris unternommen hat. Dieses Verhalten wäre beim Geocaching absolut undenkbar. Beim Waymarking hingegen ist dies Gang und Gebe und auch absolut OK. Eigentlich alle Waymarker praktizieren dies so und sind auch damit einverstanden, dass andere ihre Waymarks mittels Retro-Logs besuchen. Ein Grund, warum dies so gehandhabt wird ist, dass einzelne Objekte mitunter nach und nach erst in weiteren Kategorien mittels Cross-Posting veröffentlicht werden. Außerdem ist es für einen Besuch völlig unerheblich, wann dieser tatsächlich gemacht wurde. Ob dies nun gestern, letzte Woche oder auch schon vor Jahren war. Ich war, um im Beispiel zu bleiben, am Eifelturm, auch wenn’s schon Jahre her ist. Loggen tue ich aber mit dem (ungefähren) Datum von damals. Und gut.

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